Prinzipiell
gibt es zwei Möglichkeiten eines Stirnlifts:
Die "offene" Methode: Über einen Schnitt
entlang der Haargrenze der Stirn wird
die Haut der Stirn mit darunter liegender Muskulatur abgelöst
und nach oben
zurückverlagert. Diese Methode findet vor allem Anwendung
bei Patienten mit
einer "hohen Stirn", da sich die Haargrenze dabei
nicht weiter nach oben ver-
schiebt. Sie kann sogar noch etwas nach unten korrigiert
werden. Ein bedeu-
tender Nachteil jedoch ist die relativ lange Narbe und mit
unter bleibende Ge-
fühlsstörungen der behaarten Kopfhaut im vorderen
Schädelbereich.
Die "geschlossene", endoskopische Methode erlaubt
die Rückverlagerung der
Stirnhaut über ca. 4 kleinere Hautschnitte im Bereich
der behaarten Kopfhaut.
Unter Zuhilfenahme von speziellen Optiken (Endoskopen) wird
die Stirnhaut mit
Muskel vom Knochen abgelöst und anschließend
gestrafft.
Äußerlich sichtbare Narben bleiben nicht zurück.
Diese Methode wird deshalb
der "offenen" Technik in der Regel vorgezogen.
Ein Nachteil jedoch ist, dass
sich der Haaransatz dabei etwas nach oben/ hinten verlagert.
Es handelt sich
um eine gute Methode, die längst ihren festen Platz
in der ästhetischen Chirurgie
des Gesichtes hat. Sie erlaubt eine zuverlässige Hebung
und Zurückverlagerung
der Augenbrauen mit einem stark verjüngenden Effekt
auf die gesamte Augenre-
gion. Allerdings ist darauf zu achten, dass man durch eine
zu starke Straffung
der Stirn keinen "erschrockenen" Gesichtsausdruck
erzeugt.
|