
Wie sind diese Hautkrebse zu erkennen?
Alarmzeichen des „weissen Hautkrebses“
(Spinaliom bzw. Stachelzellkrebs) und seiner Vorstufen:
Meist fühlt man sie vorher, bevor sie dem Auge auffällt:
eine kleine leicht gerötete
Stelle, manchmal ähnlich einem rauen Schorf
oder einem „stacheligen“ spitzkegeli-
gen Knötchen. Dieser Schorf kann sich ändern:
er kann verschwinden, vor allem
wenn er mit einer Fettcreme behandelt wird, kommt aber doch
immer wieder an der-
selben Stelle. Sehr verdächtig
sind also kleine, ca. 3-5 mm große, manchmal
schorfige Hautrötungen,
die nicht mehr von selbst weggehen. Meist treten sie
an Hautstellen auf, die intensiver Sonnenbestrahlung ausgesetzt
waren:
Gesicht (insbesondere Stirn, Wangen und Nase), auf dem dünn
behaarten Kopf
des Mannes (insbesondere Glatze), manchmal auch an Handrücken
oder dem
Decolleté bei Frauen. Schon vorher können sich
die Warnzeichen eines Licht-
schadens der Haut bemerkbar machen:
"Bunterwerden" der Haut mit Pigmentflecken oder
auch kleinen weißlichen Stellen,
Dünnerwerden der Haut mit Bildung von Falten, durchscheinenden
Äderchen, Entste-
hung von blauen Flecken auch nach kleinsten Stößen,
u.a. Solche Lichtschäden sind
ernste Warnsignale. Die entsprechenden Menschen sind hochgradig
gefährdet, bald
beginnende Hautkrebse zu bekommen und sollten sich mindestens
1 x im Jahr gründ-
lich von einem Hautarzt untersuchen lassen. Überwiegend
sind Gesicht, Handrücken
und Unterarme betroffen, also die Stellen,
die am meisten dem Sonnenlicht aus-
gesetzt sind. Wenn eine solche Rötung oder solch
ein Schorf nach Monaten nicht
verschwindet oder immer wieder neu kommt, ist es höchste
Zeit, zum Hautarzt zu
gehen.
Bilder
von beginnenden weissen Stachelzell-Hautkrebsen
(Spinozelluläre in-situ-Karzinome) vom Typ der
Solaren Keratosen:
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Eine unscheinbare, gerötete Stelle an
der Schläfe eines Mannes, dennoch:
beginnender Stachelzellkrebs
(Carcinoma in situ). |


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Bilder
von weissen Stachelzell-Hautkrebsen
(Spinaliomen bzw. Spinozellulären Karzinomen):
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Hier sehen sie zwei verdächtige Stellen
auf lichtgeschädigter Haut: bei der Stelle
am oberen Bildrand handelt es sich um
einen beginnenden weissen Hautkrebs
vom Stachelzelltyp (Spinozelluläres in-
situ-Karzinom) vom Typ der Solaren
Keratosen, bei der unteren Stelle schon
um das Vollbild des Stachelzellkrebses
(Spinaliom)
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Auch diese – schon seit längerer Zeit nicht
mehr abheilende Hautveränderung – am
Finger ist ein invasiv wachsender Stachel-
zellkrebs, der fähig ist, Metastasen über
die Lymphknoten in den Körper abzusie-
deln. |
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